vorankündigung

Der Mensch ist zutiefst liebenswert

Sich dem Lebensfluss in Selbstliebe auch in bewegten Zeiten anvertrauen!

Die westliche Kultur fühlt, denkt und lebt in Gegensätzen, die sich gegenseitig ausschließen. Ganz anders ist es im fernen Osten. Shiva und Shakti, das Bewahrende und das Zerstörende, sind gleichwertige göttliche Kräfte, die das Leben erst ermöglichen. Das Eine (Atman oder Tao) ist das, was alles enthält. Der jüdisch-christliche Gott ist das reine und absolute Gute und hat einen Widersacher, den Teufel, dem der Part des absolut Bösen zufällt. Im taoistischen Yin-Yang-Symbol sind beide Pole ineinander verschlungen.

Praktisch folgt daraus, dass anstelle von "entweder - oder" im Osten immer "sowohl - als auch" gilt. Alles, was es gibt, darf und muss sein. Auch Anfang und Ende, Geburt (Leben) und Tod oder Krieg und Frieden bedingen einander und werden als notwendige Pole des großen Ganzen verstanden, und zwar nicht nur im Kopf, sondern auch im Gefühl.

Die Quelle allen Lebens ist die Liebe und somit ist der Mensch auch zutiefst liebenswert. Das moderne Bewusstsein hat es nur vergessen, weil die kooperativen von Nächstenliebe und Eigenverantwortung geprägten Zeiten schon so lange vorbei sind. Seit der Mensch sesshaft wurde und Eigentum kennen gelernt hat, sind die Pole Meins und Deins in Spannung gekommen und erzeugen unsere aktuelle Stimmung maßgeblich.

Das Zentrum dieses Seminars ist die Liebe und die natürliche Menschlichkeit. Für das Individuum bedeutet das, liebe- und verantwortungsvoll mit sich selbst und den Anderen umzugehen. Daraus wird dann eine liebe- und respektvolle Gemeinschaft von verantwortungsvollen Subjekten entstehen.

Termin: Noch unbestimmt.

Veranstaltungsort: Noch unbestimmt.